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Die Pilgermuschel am Hals – Schale und Symbol

 

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Foto: Grünewald

Die Muschel, die um den Hals hängt, ist für den Pilger vielseitig einsetzbar. Zunächst von der nahe gelegenen Atlantikküste aufgesammelt als Beweis dafür, dass man wahrhaftig in Santiago de Compostela gewesen war, avancierte sie zum offiziellen Pilgerzeichen. Man konnte mit ihr Wasser schöpfen oder auf eine tägliche Gabe einer Grütze hoffen. Heute mehr Zierde als Gebrauchsgegenstand, lässt sie sich dennoch leicht für kirchenpädagogische Projekte nach basteln und kann so zu einem Pilgerprojekt beitragen.

Geschrieben von Grünewald am 18. April 2010 | Abgelegt unter Bilder | Keine Kommentare

Steinerne Zeichen – Einstieg in die Kirchenpädagogik / Kirchenraumpädagogik

 

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Foto: Grünewald

Manche Kirchen, Kapellen oder Seitenaltäre lassen sich heute nur noch ausmachen anhand steinernen Zeichen, die zur Zeit der Widmung derselben angebracht wurden. Selbst wenn alte Kirchen großzügig umgestaltet wurden, sind die Schlusssteine oder Plaketten an der Wand verschont geblieben. Erst sie machen es heute gelegentlich wieder möglich zu entziffern, wo entlang der ehemalige Jakobsweg verlief. Ein beliebtes Spiel der Kirchenpädagogik ist es, diese Zeichen im Raum wieder zu entdecken und so das Gespräch über die Geschichte der Kirche zu entfachen.

Geschrieben von Grünewald am 18. April 2010 | Abgelegt unter Bilder | Keine Kommentare

Jakobsmuschel – universelles Zeichen des Pilgers

 

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 Foto:Grünewald

Die Jakobsmuschel ist das universelle Zeichen für den Pilger. Zunächst nur für den Weg nach Santiago de Compostela bezeichnend, steht sie in zahlreichen Variationen mittlerweile generell für das Pilgern. Sie lässt sich stilisieren, farblich als Strichzeichnung darstellen, abwandeln, umwandeln. Sie ist so vielfältig wie die Menschen, die in ihrem Zeichen unterwegs sind.

Im Mittelalter garantierte die deutlich zur Schau gestellte Muschel Sicherheit vor Überfällen und Raubzügen, denn der Pilger trug weder Wertsachen noch Geld bei sich. Der Mensch, der einen Pilger bei seiner “heiligen Fahrt” unterwegs angriff wurde selbst zum Gegenstand der Strafe. Einige reiche Herren haben den Schutz des Pilgers ausgenutzt, um unter der Tarnung dennoch Wertsachen vermeintlich sicher zu transportieren. Es gibt Berichte darüber, dass der Abt eines Klosters, der traditionell die Füße eines Fremden wusch, durchaus bemerken konnte, ob der, dessen Füße er in der Hand hielt, tatsächlich lange Fußmärsche zurückgelegt hatte oder nicht. In Fällen des Betruges wurden die falschen Pilger der Justiz übergeben.

Geschrieben von Grünewald am 18. April 2010 | Abgelegt unter Bilder | Keine Kommentare

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