Der Luthereffekt

500 Jahre Reformation

Mai bis November 2017

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Im Herbst 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablass. Sie gelten heute als Beginn der Reformation – eine Bewegung, die die deutsche Geschichte prägte und die Welt veränderte. Die Idee der mittelalterlichen Universalkirche kam mit der Reformation an ein Ende, Denken und Politik, Leben und Religion sowie das Verhältnis zu Arbeit und Gesellschaft veränderten sich grundlegend.

Anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums zeigt das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau von Mai bis November 2017 die Ausstellung „Der Luthereffekt. 500 Jahre Reformation“. Sie schlägt den Bogen von der Reformationszeit bis zur Gegenwart. Mit einem konsequenten Blick über deutsche und europäische Grenzen hinweg setzt sich die Ausstellung mit den globalen Wirkungen des Protestantismus auseinander.

Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage nach dem „Luthereffekt“: Welche Auswirkungen und Folgen hatte die Reformation und welche Rolle spielte hier die historische Person Martin Luther? Mögliche Antworten geben  die einzelnen Ausstellungsthemen: Diese umfassen  die geschichtliche Wandelbarkeit des Lutherbildes, die internationale Wirkung des Luthertums an Hand ausgewählter Beispiele sowie die gesellschaftliche und kulturelle Wirkung des Protestantismus.

Die Schau des Deutschen Historischen Museums ist eine von vier Nationalen Sonderausstellungen zum Reformationsjubiläum. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sind neben Berlin die Ausstellungsorte Torgau (2015), die Wartburg in Eisenach und Lutherstadt Wittenberg. Die Ausstellungen stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Text und Vorschauheft: (Deutsches Historisches Museum, Berlin)

Grünewald 14. May 2015 0. Ausstellungen - Vorschau,9. Lutherdekade Keine Kommentare Trackback URI

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