Archiv für das Tag 'Grünewald'

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Klassizismus – Herme

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Geschrieben von Grünewald am 17. January 2011 | Abgelegt unter 2.0. Begriffe,Bilder | Keine Kommentare

Pilger – Wege – Räume

Historische, religionspädagogische und kunsttherapeutische Reflexionen. Hg. von Martin Cordes und Simone Wustrack. Mit einer Liste evangelischer Pilgerinitiativen in Niedersachsen.

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Geschrieben von Grünewald am 18. April 2010 | Abgelegt unter Bücher | Keine Kommentare

Sehnsucht nach Jerusalem. Wege zum Heiligen Grab

Die Prignitz als Ausgangs- und Durchgangsort für Pilger

Eine Ausstellung im Kloster Stift zum Heiligengrabe als Anregung für die Kirchenpädagogik

Die Sehnsucht nach Jerusalem, der Wille, durch äußere Bewegung eine Innere zu bewirken, wächst. Um uns des heutigen Weges zu vergewissern, schauen wir auch auf historische Wege. Ziel der Pilgerwege waren Orte, die wundersame Heilung versprachen. Rückkehrer von Pilgerfahrten zu den heiligen Stätten in Rom, Santiago de Compostela und besonders nach Jerusalem brachten im Mittelalter und der frühen Neuzeit genaue Maßangaben mit sich für die Errichtung eines getreuen Modells des Heiligengrabes und des Kreuzweges, die sie jährlich begehen konnten. Pilger, die sich die lange und kostspielige Fahrt zu den antiken Zielen nicht leisten konnten, wandelten so auf ungezählten Wegen durch Deutschland. Diesen Wegen und dem Wunsch, sie zu begehen, kommt heute wachsende Bedeutung zu.

Heiligengrabe Ausstellung

Ein Pilgerzug läuft auf ein Heiliges Grab des Jugendstils (frühes 20. Jh.) zu. Foto: Hagen Immel, Potsdam

Wie kam das ehemalige Zisterzienserinnenkloster in der Prignitz zu dem Namen »zum hyligen grabe«? Die derzeitige Ausstellung des Interkonfessionellen Museums im Ostflügel der Abtei macht anschaulich, dass die Pilgerschaft nach Jerusalem auch auf die Heimatorte der Pilger in der Prignitz zurückgewirkt hat. Die Ausstellung befasst sich mit der Verbindung von Passion, dem Heiligen Grab und dem Pilgern. Begleitend zur Ausstellung ging eine wissenschaftliche Tagung zur historischen und politischen Bedeutung der Nachbildung des Heiligen Grabes in der Prignitz voraus. Nicht allein die Suche nach dem persönlichen Heil, sondern auch handfeste politischen Motive veranlassten den Nachbau des Heiligen Grabes vor der Haustür.

(Kooperationsprojekt des Klosters Stift zum Heiligengrabe mit dem Museum Europäischer Kulturen im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder)

Verantwortlich für die Ausstellung: Dr. Ursula Röper, Kuratorin, Berlin

Ansprechpartnerin am Ort: Äbtissin Dr. Friederike Rupprecht

Die Ausstellung ist bis Ende 2010 im Kloster Stift zum Heiligegrabe zu besichtigen. Ein ausgezeichneter Katalog bietet Beiträge zum Phänomen.

Geschrieben von Grünewald am 16. April 2010 | Abgelegt unter 6. Pilgern | Keine Kommentare

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