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Sonnenblume – Kirchenpädagogen weitgehend unbekannt

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Geschrieben von Grünewald am 3. February 2013 | Abgelegt unter 5. Ikonographie | Keine Kommentare

Pinienzapfen – eine Herausforderung für Kirchenpädagogen und Kirchenführer

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Der Pinienzapfen unterliegt einer jahrhundertelangen Geschichte. Im antiken Griechenland galt er gleich mehreren Göttern als Attribut: auf Grund seiner Form und der vielen Kerne wurde er Symbol der Fruchtbarkeit, aber auch des Heilens. Im antiken Rom befand sich ein über 4 Meter hoher Pinienzapfen aus Gussbronze in der Nähe des Pantheons, welcher dem ganzen Viertel seinen Namen gab: Pinienviertel. Beim Bau der Alten Peterskirche in Rom wurde der bronzene Pinienzapfen – unter leicht veränderter Symbolik – in den Vorhof gesetzt. Dort stand er bis zum Bau des heutigen Petersdom in Rom, als er in einen Nebenhof verlegt wurde. Die zentrale Lage des Pinienzapfens und das Sinnbild der Kirche (Vielfalt in der Einheit) führten zu einer bis heute kaum zu überbietende Popularität des Motivs. Links ein Gipsguss,  heute in vielen Bau- und Gartenmärkten zu finden. Rechts auf einem Friedhofszaun, Anfang des 20. Jahrhunderts; die Form zeigt die Strenge des Art Déco.

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Links: Mehrere Pinienzapfen auf einem Kapitell der Tabor-Kirche in Berlin-Kreuzberg (um 1900), die einen romantisierenden, Heimat-Touch durch die Zugabe von Nadeln und Waldpilzen bekommen haben. Rechts: das Motiv gewinnt zunehmend einen dekorativen Charakter, losgelöst von aller christlichen Deutung. Hier: Teil des Eisengusszauns um das Rote Rathaus in Berlin-Mitte herum.

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Je weiter sich der Pinienzapfen von der tradierten christlichen Ikonographie entfernte, desto unklarer wurde auch seine Form, besonders ab 1900. Links: Der Pinienzapfen im Treppenhaus der Passionskirche in Berlin-Kreuzberg verliert seine angestammte Herkunft und ist von artfremden Blättern eingefasst. Heute sieht man vielfach Pinienzapfen, die eher an Artischocken, Ananas oder sonstigen Schuppenfrüchte erinnern. Ein besonders amüsanter Fund ist der Abschlussknauf an einem Bett des 20. Jahrhunderts, rechts.

Geschrieben von Grünewald am 30. January 2013 | Abgelegt unter 5. Ikonographie | Keine Kommentare

Blattmasken

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Geschrieben von Grünewald am 25. January 2013 | Abgelegt unter 5. Ikonographie | Keine Kommentare

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